Hauptmenü
Grand Cayman
ist die größte der drei Kaimaninseln in der Karibik. Sie ist ca 197 km² groß.
1999 lebten 37.473 der 39.410 Einwohner der Kaimaninseln auf dieser Insel. Etwas mehr als die Hälfte davon leben in der Hauptstadt George Town.
Der Osten der Insel ist weniger entwickelt als der westliche Teil der Insel, in dem George Town und der Owen Roberts International Airport (GCM) liegen. An der westlichen Bucht liegt der Seven Mile Beach, ein langer Strand mit Korallensand, der unter anderem durch die Verfilmung des Romans Die Firma bekannt ist. Der seltene Blaue Leguan, auch Grand-
Im September 2004 zog der Hurrikan Ivan mit Kategorie 5 in etwa 50 km Entfernung an Grand Cayman vorbei, wobei er mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 290 km/h mehrere Todesopfer forderte und 80 % der Gebäude auf der Insel zerstörte. Er war der schwerste Hurrikan, den die Insel in den letzten 86 Jahren erlebte.
Cayman Brac
ist eine der beiden kleineren Kaimaninseln. Sie liegt etwa 143 km nordöstlich von Grand Cayman. 1822 der 39.410 Einwohner der Kaimaninseln leben auf dieser Insel (Stand 1999).
Cayman Brac ist etwa 19 km lang und durchschnittlich 2 km breit.
Die Insel wurde nach einer Kalksteinklippe benannt. Brac ist das gälische Wort für Klippe.
Auf der Insel befindet sich das Cayman Brac Museum.
Ebenso wie Little Cayman wurde die Insel 1503 von Christoph Kolumbus entdeckt. Die ersten Bewohner waren britischstämmige Siedler, die 1833 auf die Insel kamen. Unter anderem wegen der vielen Höhlen wurde die Insel ein beliebtes Piratenversteck, wo oft auch Beute versteckt wurde, bei starken Hurricanes (wie dem des Jahres 1932, der große Verwüstungen anrichtete) wurden die Höhlen jedoch auch als schützender Zufluchtsort genutzt.
Little Cayman
ist die kleinste der Kaimaninseln. 115 der 39.410 Einwohner der Kaimaninseln leben auf dieser Insel (Stand: 1999), die meisten stammen jedoch nicht von den Kaimaninseln. Die zu über 40 Prozent von Feuchtgebieten bedeckte Insel ist noch relativ unerschlossen. Die Insel ist etwa 16 Kilometer lang und 1,5 Kilometer breit.
Im Südwesten Little Caymans gibt es einen Flugplatz mit einer nicht asphaltierten Landebahn. Die Einwohner sind vom Tourismus abhängig und arbeiten größtenteils in einem der Resorts. Außerdem gibt es auf der Insel das Little Cayman Museum und das Booby Pond Nature Reserve, ein Naturschutzgebiet, in dem es 20.000 Rotfußtölpel und 350 Fregattvögel gibt. Auch gibt es auf der Insel einige Leguane, für die sogar eigene Verkehrszeichen aufgestellt wurden, und eine Vielzahl von Vögeln.
Die Insel wurde ebenso wie Cayman Brac 1503 von Christoph Kolumbus entdeckt. Die ersten Siedlungen auf den Kaimaninseln wurden von Fischern und Schildkrötenfängern um 1600 auf Little Cayman errichtet, die Insel war seit dem Überfall eines spanischen Piraten 1671 jedoch erst wieder ab 1833 besiedelt, als die Ortschaft Blossom Village erbaut wurde. Um 1900 gab es eine Bevölkerung von mehreren hundert Menschen, die Exportgüter waren Phosphaterze, Schiffstaue und Kokosnüsse. Da ein Hurrikan 1932 große Zerstörungen anrichtete, verließen viele die Insel wieder.
Die Phosphatminen sind zwar nicht mehr in Betrieb, können jedoch noch besichtigt werden.